Robusta und Arabica Bohnen - Hier liegen die Unterschiede

Robusta Bohnen, auch bekannt als Coffea canephora, werden neben Arabica Bohnen am häufigsten in der Kaffeeröstung verwendet. In italienischen Espresso Röstungen ist ein hoher Robusta Anteil sehr beliebt, während bei Kaffee Crema ein hoher Arabica Bohnenanteil vorliegt. Botanisch gesehen handelt es sich bei beiden Bohnen um Geschwister. Doch welche geschmacklichen und fachlichen Unterschiede sind zwischen den beiden Bohnenarten vorhanden? 


Der Anbau - Arabica vs. Robusta Bohnen 

Zur Pflanzenart Coffea, auch Kaffeepflanze genannt, sind weltweit mehr als 120 Unterarten bekannt. Darunter auch die Pflanzen der Arabica und Robusta Bohne. Beide Pflanzenarten wachsen rund um den Äquator im Kaffeegürtel zwischen dem 23. Breitengrad nördlich und dem 25. Breitengrad südlich.  


Hierbei zeichnet sich die Robusta Kaffeepflanze durch eine hohe Resistenz aus, weshalb sie weniger Pflege erfordert. Sie wächst bereits zwischen 300 und 600 Metern über dem Meeresspiegel, während die Arabica weitaus höhere Anbaugebiete erfordert. 

Auch ist keine hohe Luftfeuchtigkeit von Nöten, da die Pflanze ursprünglich aus Westafrika stammt. Die Pflanze der Arabica Bohnen erfordert hingegen einen hohen Pflegeaufwand. Des Weiteren benötigt der Wachstum der Pflanze eine hohe Luftfeuchtigkeit, keine zu heißen oder kalten Temperaturen und viel Feingefühl und Geduld. 

Geschmack und Qualität

Da Arabica Kaffee der Industriestandard ist, werden hier große Chargen an Kaffeebohnen in einer Fuhre geröstet. Dadurch können sogenannte Acrylamide entstehen, welche krebserregend sind. Das bedeutet nicht, dass der Supermarkt Kaffee gesundheitsgefährdend ist, ganz im Gegenteil, allerdings ist das Röstverfahren, nett ausgedrückt, “industriell”. Im Vergleich zur Arabica Bohne, ist in der Robusta Bohne doppelt soviel Chlorogensäure enthalten. Dies erfordert ein langsames Röstverfahren. Dies können Industriebetriebe meist nicht erfüllen, weshalb im Supermarkt meist mit 100% Arabica Bohnen geworben wird. Diese können schnell und einfach geröstet werden und erfordern keine Sorgfalt im Röstverfahren. 


Entsprechend lässt sich allgemein keine Aussage zur Qualität des Kaffees aus Arabica Bohnen treffen. Egal, ob Industriekaffee oder Kaffee aus der Privatrösterei, es kommt stets auf das hauseigene Röstverfahren an. 


Geschmacklich lässt sich festhalten, dass der Säure- und Koffeingehalt bei der Robusta-Bohne deutlich höher ist als bei der Arabica. Robusta-Kaffee enthält fast doppelt so viel Koffein wie Arabica. Sein Geschmack ist leicht bitter, oft erdig und kräftig, während der Geschmack der Arabica “weicher” ist.  Für den Espressokocher daher ideal.


Die Unterschiede im Überblick 


Eigenschaft

Arabica

Robusta

Geschmack

süß, herzlich

kräftig, erdig 

Aussehen

oval

rund

Pflanzenfamilie

Rubiaceae

Rubiaceae

Anbaugebiete

Brasilien, Äthiopien

Indonesien, Brasilien

Anbauhöhe in m

1200 - 2400

300 - 600



Fazit 

Geschmacklich können Robusta Bohnen für den Espresso einen erheblichen Unterschied im Koffeinkick bescheren. Qualitativ kommt es allerdings immer auf das Röstverfahren der beiden Bohnenarten an. Wir empfehlen je nach Geschmack gemischte Kaffeesorten auszuprobieren. 

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