French Press

Wer schnell einen gelungenen Kaffee genießen möchte, greift auf die French Press zurück. Sie zeichnet sich nicht nur durch eine nachhaltige Zubereitungsweise aus, sondern ebenfalls durch eine einfache Verwendung. Was ist eine French Press? Woher kommt der Kaffeebereiter ursprünglich und worauf solltest du achten? Das erfährst du in diesem Beitrag.

Woher kommt die French Press? 

Wie der Name vermuten lässt, aus Frankreich. Das ist bei Weitem aber nicht alles. Der Franzose hat den Kaffeebereiter erfunden, der Italiener die French Press patentiert, bevor schlussendlich ein Däne mit dem Design den dänischen Designpreis abgeräumt hat. Dabei besteht die French Press aus wenigen Teilen. Ein Glasgefäß, ein Deckel und ein angebrachter Sieb zeichnen den Kaffeebereiter aus. Somit ist einer der Hauptvorteile schon klar: Mit der French Press hast du einen Zubereiter, Filter und ein Dekantiergefäß in Einem. Aber warum solltest du ein solches Gerät verwenden, wenn deine Kaffeemaschine innerhalb kürzester Zeit Kaffee zubereitet hat? 

Den Kaffeegeschmack aus der French Press bekommst du nicht, wenn du eine Maschine verwendest. Die lange Ziehzeit in Kombination mit dem Filtersystem führt dazu, dass der Kaffee einen einzigartigen Geschmack erhält. Denn die natürlichen Öle und Arome des Heißgetränks gehen nicht verloren. Allein die Zubereitung des Kaffees in der French Press hebt das Endresultat von anderen Zubereitungsmethoden ab. Da du nun weißt, was eine French Press so besonders macht, kannst du dich mit den verschiedenen Arten dieses Kaffeebereiters beschäftigen.

Arten einer French Press

Der Behälter spielt bei deinem Kaffeebereiter eine entscheidende Rolle. Grundsätzlich lassen sich drei verschiedene Materialarten unterscheiden, aus denen dein Behälter gefertigt sein kann. Dies sind Edelstahl, Plastik und Glas. Bei der Edelstahlvariante wirst du nicht sehen, was sich im Inneren beim Aufsetzen des Stempels abspielt. Wenn du also noch nicht erfahren bist, solltest du auf diese Variante verzichten. Zudem solltest du berücksichtigen, dass Edelstahl meist nicht so elegant aussieht, wie ein Glasbehälter in einer Edelstahlfassung. 

Womit wir auch schon zu der nächsten Materialart kommen: Dem Glas. Hier solltest du direkt auf einen wichtigen Aspekt achten: Der Zerbrechlichkeit des Glases. Das Glas sollte mindestens 3mm dick sein, damit du es gut verwenden kannst. Der Vorteil bei einer French Press aus Glas liegt auf der Hand: Du siehst, was mit dem Kaffee passiert, wenn du den Stempel aufdrückst. Somit weißt du immer, ob du alles richtig machst oder nicht. Vor allem für Anfänger ist dies essenziell, da du so Sicherheit beim Verwenden deiner French Press hast. Der zweite entscheidende Vorteil besteht darin, dass Glas durch ein elegantes Design überzeugt. Zudem ist die Reinigung viel einfacher als bei einem Edelstahl Kunststoff Kaffeebereiter. 

Neben diesen beiden Materialarten kannst du dich ebenso für eine French Press aus Kunststoff entscheiden. Hierbei spielt die Art des Kunststoffes eine entscheidende Rolle. Da du aber mit deiner French Press nachhaltig Kaffee zubereiten möchtest, empfehlen wir dir keinen Kaffeebereiter aus Plastik. Zudem ist Kunststoff nicht so hochwertig, wie zum Beispiel Glas oder Edelstahl. 

Die Vor- und Nachteile einer French Press 

Welche Vor- und Nachteile bietet dir diese Zubereitungsart? Die Vorteile werden sehr schnell klar, wenn du einmal eine French Press benutzt hast. So benötigst du keine Stromquelle, wenn du kochendes Wasser zur Hand hast. Darüber hinaus kannst du deinen Kaffeebereiter schnell mal eben in die Tasche packen und überall hin mitnehmen. Mit einem Fassungsvermögen von 0,6 oder 1L ist die French Press sehr handlich und einfach zu verstauen. Und eines sollte natürlich nicht vernachlässigt werden: Die Bedienung ist kinderleicht und für jeden mit einer kurzen Anleitung machbar. Ein weiterer Vorteil ist, dass du eine hohe Kaffeeausbeute hast und auf nachhaltige Weise deinen Kaffee produzierst. Somit tust du der Umwelt auch einen Gefallen. 

Natürlich existieren neben all diesen Vorteilen ebenso ein bis zwei Nachteile. So ist zum Beispiel das Filtersystem deiner French Press entscheidend. Bei einem 2-Filter System solltest du berücksichtigen, dass du nicht alle Partikel aus deinem Kaffee filtern kannst. Dementsprechend benötigst du mindestens ein 3-Filter System, um einen optimalen Kaffeegenuss zu haben. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass die Reinigung nicht bei allen Arten der French Press optimal erfolgen kann. Bei vielen Edelstahl Kaffeebereitern hast du eine aufwendige Reinigung. Natürlich existieren einige Edelstahl Kaffeebereiter, die ein einfaches und spezielles Reinigungssystem besitzen. Dies ist aber nicht bei allen der Fall. Zudem solltest du den Kaffee nach dem Extraktionsprozess nicht zu lange in der French Press lassen. Denn aufgrund des im Brühwasser verbliebenen Kaffeemehls droht Überextraktion. Diesen Nachteil kannst du ganz einfach umgehen, indem du deinen Kaffee umfüllst. 

Worauf solltest du beim Kauf achten? 

Beim Kauf einer French Press spielen drei Dinge eine entscheidende Rolle: Das Material, das Filtersystem und die Optik. 

  1. Das Material 

Entscheide dich für ein robustes Material, denn eine gute Optik reicht nicht aus. Und bedenke dabei: Auch Glas kann sehr robust sein. Bei der Wahl des Materials spielt neben der Robustheit natürlich auch die Reinigung eine entscheidende Rolle. Bei Glas kannst du da nicht viel falsch machen. Anders sieht es zum Beispiel bei Edelstahl aus. 

2. Das Filtersystem 

Das Herzstück deines Kaffeebereiters – das Filtersystem. Von einem 2-Filter System solltest du im besten Fall Abstand nehmen, da dieses einfach nicht granulär genug ist. Achte darauf, dass du mindestens ein 3-Filter System erwirbst. Besser ist es noch, wenn du ein 4-Filter System hast. So wird der Kaffee optimal gefiltert und du kommst in den vollen Genuss aller Aromen. 

3. Die Optik 

Dies ist von Person zu Person unterschiedlich. Mit einer edlen Glas French Press kannst du nichts falsch machen – diese erfüllt nicht nur ihre Funktion, sondern ist ein echter Hingucker. Vielleicht bist du aber jemand, der eine Edelstahl Optik bevorzugt. Deshalb solltest du dir selber ein Bild über die Optik der verschiedenen Kaffeebereiter machen. Zum Schluss kannst du dich dann für diejenige French Press entscheiden, die dich im Gesamtpaket überzeugt. 

FAQ – alles Wissenswerte rund um deine French Press 

  1. Welcher Kaffee ist für die French Press geeignet? 

Eins sei schonmal vorweggenommen: Der Mahlgrad für French Press Kaffee sollte grob sein. Warum dies so ist und wie du den optimalen Mahlgrad erreichst, erfährst du in diesem Artikel: Link.

2. Wie benutzt du eine French Press? 

Im ersten Schritt benötigst du natürlich kochendes Wasser. Wenn du erfahren möchtest, wie du Schritt für Schritt den idealen French Press Kaffee zubereitest, solltest du dir den folgenden Beitrag anschauen: Link. 

3. Wie lange solltest du die French Press ziehen lassen? 

Über diesen Punkt streiten sich zahlreiche Kaffeeliebhaber. Wir empfehlen dir den Kaffee in deinem Kaffeebereiter für 4 bis 4,5 Minuten ziehen zu lassen. So kommen die Aromen später optimal zum Vorschein. 

4. Wohin mit dem Kaffeesatz aus der French Press? 

Entsorge den Kaffeesatz niemals in der Toilette oder im Spülbecken. Du möchtest nachhaltig Kaffee zubereiten und dazu gehört eine nachhaltige Entsorgung der Reststoffe. Deshalb solltest du den Kaffeesatz in der Bio Tonne entsorgen. 

5. Wieviel Kaffee solltest du in deine French Press geben? 

Eine schwierige Frage, die sich in wenigen Sätzen nicht beantworten lässt. Erfahre hier (Link zu Zubereitung), wie viel Kaffee du in deine French Press geben solltest. 

Thiru

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